Digitalisierung in Deutschland

Um es mal vorsichtig und höflich zu formulieren - da ist noch viel Luft nach oben. Die Pessimisten hingegen sagen, dass wir hier in Deutschland noch nicht mal damit angefangen haben, uns mit dem Thema zu beschäftigen - und wenn, dann gehen wir es garantiert falsch an.

Teilweise bin ich gezwungen, der Sichtweise der Pessimisten zu folgen: Sehen wir uns als voll-analoges Beispiel mal die Autoindustrie an - das ist bekanntlich die wichtigste Industrie in Deutschland. VWs Dieselgate hat 2016 eine Entwicklung gestartet, welche die Dieseltechnik per se insgesamt unter Druck setzt und nun auch den Otto-Motor komplett in Frage stellt. Warum ist das so? Ich möchte gerne diese Diesel-Doppelmoral umgehend beendet sehen. Umwelt-Aktivisten und Auto-Hasser hetzen gemeinsam gegen den Dieselmotor im Auto. Doch in der Seeschifffahrt sind (auch in deutschen Häfen!) die dreckigsten Schweröl-Verbrenner nach wie vor legal!

Um das mal mit etwas Zahlenmaterial vom Naturschutzbund Deutschland zu unterfüttern: Die weltweit 15 größten Containerschiffe produzieren Schadstoffe in derselben Menge wie über 750 Millionen Autos!

Aber wir reden vom Pkw-Motor als schlimmen Umwelt-Sünder. Dabei sind selbst die am schlimmsten manipulierten Dieselmotoren aus dieser aktuellen Diskussion selbst in Masse absolut harmlos im Vergleich zu den Containerschiffen.

Dass wir uns richtig verstehen: Teile der deutschen Auto-Industrie haben belogen und betrogen. Viele deutsche Autohersteller und vermutlich eine ganze Reihe der Zulieferer ebenfalls haben Dieselmotoren bzw. Steuerungen manipuliert, um gesetzliche Abgas-Grenzwerte irgendwie einzuhalten. Unlauteres Verhalten zu Lasten von Umwelt und Kunden - das geht gar nicht und muss folgerichtig bestraft werden. Wer derart betrügt, der hat mit harten Konsequenzen sowohl des Konsumenten als auch des Gesetzgebers zu rechnen. Was aber gar nicht geht, ist das konsequente Eindreschen auf den sogenannten Stinke-Diesel. Das ist unerträgliche und widerliche Doppelmoral. Noch dazu muss man sich bei der Diskussion mal ansehen, das am Arbeitsplatz im Büro (da sind wir jeden Tag 8 Stunden oder mehr!) 950 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter als erlaubter Grenzwert festgelegt sind. Wenn jeder von uns dann aus dem Büro über die Straße geht (was vielleicht 10 Minuten dauert!), werden 40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter als erlaubte Schwelle angegeben. Auch hier wieder dieselbe Doppelmoral, nur diesmal von Seiten des Gesetzgebers aus unterschiedlichen Ministerien.

Wir brauchen den Dieselmotor aber noch - ein anderes Arbeitspferd mit ähnlichen Leistungsdaten steht uns bislang nämlich nicht zur Verfügung. Die Technik mit AdBlue filtert bei richtigem und konsequenten Einsatz 95 Prozent aller Stickoxide aus den Diesel-Abgasen. Und wenn es denn dann irgendwann einmal eine umweltfreundliche und langstreckentaugliche Alternative zu einem Verbrennungsmotor auf Basis von Kohlenwasserstoffen gibt, dann können wir den Verbrennungsmotor (Benziner und Diesel) gerne beerdigen.

Und da sind sie wieder - die Umwelt-Aktivisten und Diesel-Hasser: "Aber wir haben doch bereits das Elektro-Auto".

Jedes Mal, wenn ich so ein Elektro-Auto auch nur sehe, kommt mir die gesamte Ökobilanz eines Elektro-Autos in den Sinn. Alleine die Produktion des Akkus zu so einem Elektro-Auto – dazu erscheint im Vergleich die ganze Ökobilanz eines Autos aus der Diskussion zu manipulierten Dieselmotoren wie eine einzige Blumenwiese! Die unerträglichen Umwelt- und Arbeitsbedingungen beim Abbau der Rohstoffe für den Akkus lassen wir gleich mal außen vor, das ist noch eine ganz andere Diskussion!

Und dann muss das Elektro-Auto ja noch mit Strom befüllt werden - mit Atomstrom idealerweise aus Frankreich, Belgien oder Tschechien. Oder aber mit Kohlestrom aus Deutschland. Und schon wieder ist in der Ökobilanz der Dieselmotor der Sieger.

Darüber hinaus wissen wir bereits, dass unser Stromnetz in Deutschland trotz massiv gestiegener Kosten für den Verbraucher seit der Privatisierung der Stromnetze durch die neuen großen privaten Stromkonzerne nicht mehr der wirklich geforderten Qualität entspricht. Südländische Verhältnisse sind zwar noch nicht zu befürchten – aber was passiert eigentlich, wenn hier in Deutschland wirklich nur eine Million Elektro-Autos an das Netz angeschlossen werden?

Ein Automotor herkömmlicher Bauart kann am Ende seiner Lebensdauer zerlegt werden, die wesentlichen Bauteile werden eingeschmolzen und umgehend einem neuen Verwendungszweck zugeführt. Und der Akku aus dem Elektro-Auto? Ja der, wird bestenfalls einem zweiten Leben zugeführt und danach final als Sondermüll gelagert. Und alle wertvollen Ressourcen dieser Welt zusammen reichen nicht mal aus, um Europa und China zusammen Akkus zu garantieren.

Also was ist nun die wirkliche Alternative? Brennstoffzelle!

Liegt schon alles fix und fertig seit vielen Jahren in den Schubläden unserer Automobilindustrie - hier sind mit PKW, Bus und LKW über Millionen von Kilometern wertvolle Erfahrungen gesammelt worden und bereits in die Produkte so eingegangen - könnte morgen also gebaut und verkauft werden. Schaut übrigens aus wie ein heutiges Auto und fährt sich auch so!

Die Brennstoffzelle muss aber nun ja auch mit einem Brennstoff betankt werden – dies ist Wasserstoff. Hier bietet sich zur Herstellung Photokatalytische Wasserspaltung oder gar die Elektrolyse von Wasser an. Dieses Verfahren ergibt energiewirtschaftlich zwar nur dann einen Sinn, wenn auch der erzeugte reine Sauerstoff verwendet werden kann und nicht einfach an die Luft abgegeben wird.  Betriebswirtschaftlich allerdings könnte das für alle privaten Solaranlagenbesitzer sehr wohl interessant werden, den erzeugten Strom, der nicht sofort im eigenen Haushalt verbraucht wird, nun nicht mehr für extrem wenig Geld dem örtlichen Stromlieferanten praktisch zu schenken, sondern diese Energie in Form von Wasserstoff zu lagern. Entweder um damit das eigene Auto zu betanken und/oder in Zeiten von wenig oder gar keiner Sonneneinstrahlung damit für die eigene Versorgung mit Warm-Wasser und Strom in Verbindung mit langlebigen Blei-Gel-Batterien ein mit Wasserstoff betriebenes kleines Brennstoffzellen-Blockheizkraftwerk zu betreiben. Eine Stromeinspeisung in öffentliche Netze findet nicht mehr statt, damit entfällt auch die abenteuerliche Grundlage der EEG-Umlage, was den Strombezug für alle anderen Konsumenten auch wieder deutlich erschwinglicher macht.

Die Parteienfinanzierung in Deutschland dürfte allerdings großen Schaden nehmen, weil bei einem derartigen Modell die heute noch großen Energieversorger dann eben kleine Energieversorger werden und deren Parteispenden dann bestenfalls auch nur noch kleine Parteispenden sind. Darüber hinaus (aber weitaus weniger wichtig!) würde ja sukzessive die Mineralölsteuer als eine der Haupt-Einnahmequellen des Staates wegfallen - deswegen ist das alles Träumerei und wird so niemals Realität werden!

Bevor wir nun mit all unserem Wissen und Können aber derart revolutionäre Ideen zulassen, quetschen wir lieber in bekannter Manier noch lieber ein oder zwei Prozent mehr Effizienz aus dem bekannten Material heraus - und laufen sehenden Auges Gefahr, eventuell in zehn Jahren überhaupt keine heimische Autoindustrie mehr zu haben, da dann für die verbleibende wohlhabende Schicht, welche sich noch ein eigenes Transportmittel leisten kann, alles aus China importiert wird.

In der digitalen Welt geht es bei uns in Deutschland allerdings noch viel drastischer zu. Man muss sich nur mal ansehen, was unseren Politikern einfällt, wenn es um Digitalisierung geht - richtig, da kommt dann der berühmte Breitband-Ausbau mit garantiert 50MBit - frei nach dem Motto "Lasst uns den armen Leuten wenigstens noch ein paar Kabel legen, in der kommenden Arbeitslosigkeit können sie dann wenigsten online was bestellen". Das hat aber mit Digitalisierung rein gar nichts zu tun.

Natürlich befinden sich 70 Prozent der deutschen Industriearbeitsplätze auf dem platten Land, wo der Breitband-Ausbau nach wie vor dringend zu erledigen ist - aber bitte als wirklichen Breitband-Ausbau. Welcher Unternehmer fühlt sich denn wirklich noch mit 50MBit wohl? Einzig ein konsequenter bundesweiter Glasfaserausbau kann uns in die Zukunft führen. Anstelle dessen passiert das altbekannte - wir holen noch ein oder zwei Prozent mehr Effizienz aus dem bekannten Material (in dem Fall halt Kupferkabel) heraus und meinen, das war es nun. Aber Vectoring führt uns nicht in die Zukunft, es verbaut uns den Weg in die Zukunft.

Und Digitalisierung bedeutet einfach mal, z.B. Bürgerämter zumindest in Teilen online zur Verfügung zu stellen. Nur noch wenige Menschen in Deutschland brauchen noch wirklich eine physische Präsenz im Amt - genau dafür haben wir als Steuerzahler ja eigentlich den neuen elektronischen Personalausweis bezahlt, um mit diesen Funktionen physische Präsenz in den Meldeämtern etc. überflüssig zu machen, weniger Personal dort bezahlen zu müssen - und mehr Geld für Kommunen und Kreise zur Verfügung zu haben. Nun haben wir ihn also, den neuen elektronischen Personalausweis - und fast nur die Polizei nutzt ihn. Tolle neue Welt aus Politikersicht.

Die Welt verändert sich, aber in Deutschland denken nach wie vor viele Politiker und Unternehmer nur an die Effizienz-Steigerung. Kurz- bis mittelfristig wird dann hier jemand aus dem Ausland mit einer disruptiven Technologie ganze Wirtschaftszweige über Nacht zerstören - und die neuen Arbeitsplätze zu dieser neuen Technologie befinden sich dann nicht mehr in Deutschland.

Auch das möchte ich mit einem Bild visualisieren: Bis etwa zum Beginn der 30-er Jahre des letzten Jahrhunderts war Pferdezucht ein einträgliches Geschäft. Mit der Erfindung des Automobils wurden Pferde nur noch in überschaubarer Menge benötigt - und irgendwann wurde die Pferdezucht für militärische und ebenso für zivile Bereiche nicht mehr benötigt (mit der Ausnahme der Freizeit- & Sportreiter).

Also eine neue disruptive Technologie (Automobil), welche die althergebrachte Vorgehensweise (Fortbewegung via Pferd) nahezu komplett aussterben lies. Die Pferdezüchter haben ihren Arbeitsplatz an die Automobilbauer verloren.

Wir haben aber hier und heute noch Unternehmenslenker in Amt und Würden, welche in erster Linie Chefs sind. Die sitzen also auf den Vorstandsetagen mit einer Heerschar an Sekretärinnen vor der Tür, welche die Realität draußen auszublenden haben. Der Status wird hier weiterhin höher bewertet als das wirkliche "Tun". Gleichzeitig flüstern aber die Leute in den Hierarchieebenen darunter: "Das kannst du dem Vorstand so nicht sagen." Jeder einzelne Vorstand (so selbst erlebt in einer namhaften Bank!) hat eine eigene Mannschaft, um Informationen jeglicher Art schön in PowerPoint zu gestalten und inhaltlich zu entschärfen. In wirklich offenen Kulturen aber fordert der Vorstand ungeschminkte Fakten ein, um gegebenenfalls das kleine StartUp zu kaufen, was hier gerade das eigene Unternehmen in der Zukunft gefährden könnte.

In deutschen Unternehmen muss auch diese alte Kultur sich noch ändern, andernfalls erfährt der arme Kerl im Vorstand ja gar nicht, von welcher Seite aus Ungemach für das eigene Unternehmen droht.

Und wenn man denkt, es geht nicht mehr schlimmer - dann kommt es schlimmer: Hatte letztens eine Unterredung mit einem Unternehmer zu genau dem Thema Digitalisierung. Mitten im Gespräch unterbrach mich der Unternehmer mit den Worten: "Jetzt mal unter uns - das geht doch alles wieder vorbei mit dieser Digitalisierung - das braucht doch eh´ keiner wirklich, oder?"

Was soll man nun darauf sagen? So die allgemeinen Buzzwords wie "Transparente Lieferkette", "vereinfachte Bestellprozesse", "verbrauchsgesteuerte Versorgung" etc. hatte ich ja eh´ schon mal außen vorgelassen - eben um die Seele eines BWL-Kandidaten so richtig ansprechen zu können. Ich hatte mich auf folgende Punkte konzentriert:

  • Effiziente Prozesse
  • Kosteneinsparungen
  • Neue Märkte und Kunden erreichen
  • Innovative Produkte & Services
  • Kundenerfahrung optimieren
  • Neue Geschäftsmodelle umsetzen
  • Zentrale Dokumentation
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Integration eigener digitaler Arbeitsprozesse
  • Virtuelle Visualisierung und Simulation
  • Verbesserung des Risikomanagements

Ganz besondere Mühe habe ich mir dann noch beim Bereich Predictive Maintenance gegeben - und den hier machbaren Kosteneinsparungen. Das hier erstmal Arbeitsschritte umgebaut werden müssen, bringt aber nur Unruhe in den Betrieb - und außerdem, was sagen dann die Lieferanten und deren Monteure, wenn man ihnen praktisch die Arbeit wegnimmt. Aber die Kosteneinsparungen, die hören sich schon interessant an - wie realisieren wir das ohne dieses Predi Dingens da?

Im besten Fall, wenn also SAP, VW und Daimler zusammen mit der Deutschen Bank auch dem letzten Hinterwäldler klar gemacht haben, wohin die Reise gehen wird, werden wir folgende Situation erleben: Die Deutschen optimieren an ihren Schnittstellen (wir erinnern uns: ein oder zwei Prozent Optimierung gehen immer noch...), während die Amerikaner bereits Geschäftsmodelle mit chinesischen Produkten für den europäischen Markt entstehen lassen.

IRONIE AN!

Spätestens dann machen auch die 50MBit aus Vectoring-Kupferkabeln, gelegt kurz nach dem zweiten Weltkrieg, wieder Sinn - weil die Investition Glasfaser braucht ja etwa 20 Jahre zur Amortisation. Irgendjemand geht also davon aus, dass diese Investition in Deutschland keinen Sinn mehr macht.

IRONIE AUS!

Die Disruption von ganzen Industrien wird als ständiger Mechanismus der Wirtschaftswelt die neue Konstante sein. Die einzige Chance von Unternehmen wird in Zukunft sein, dass sie die Bereitschaft in sich tragen, bei Bedarf sich selbst zu zerstören – um eben zu überleben. Ein Unternehmen muss auch das beste Produkt oder aber das gewinnbringendstes Businessmodell jederzeit hinterfragen und notfalls von einem Tag auf den anderen obsolet erklären können. Wir haben aber in Deutschland auch in den Groß-Unternehmen eine Kultur der Familienunternehmen - und deren Kultur ist eine ganz andere, hier gehören auch die Produkte des Familienunternehmens eben zur Familie. Und eigene Familienmitglieder werden nicht zur Schlachtbank geführt - koste es, was es wolle!

Auch hier mal ein schönes Beispiel - die Bankenindustrie: Eine seit Jahren bewährte Technologie names Blockchain steht zur Verfügung. Die etablierten US-Banken sind hier bereits seit vielen Jahren massiv eingestiegen und drängen neuerdings sogar FinTechs, also die jungen Wilden der Banken-Branche mit deren eigenen Waffen zurück und wachsen sowohl in Umsatz als auch Ertrag. Blockchain ermöglicht zu sehr geringen Kosten und auf einer sehr sicheren Basis Transaktionen aller Art (Handel mit Aktien, Wertpapiere etc.). Die internen Kosten einer Bank können dank der Blockchain-Technologie dramatisch gesenkt werden und zugleich deren Geschäfte einfacher und sicherer gestalten.

Und wo stehen unsere deutschen Marktführer der Bankenindustrie im Bereich Blockchain? Ja, ein paar machen gerade erste Tests - ansonsten ist vom Vorstand das übliche beschlossen. Richtig, wir optimieren das bestehende so um ein oder zwei Prozent pro Jahr. Mehr passiert nicht. Und die US-Banken verdienen sich gerade dumm und dämlich mit der Blockchain-Technologie und kaufen demnächst vermutlich mal so eine kleine Bank in Deutschland.

Die IT-Systeme Lean Management und ERP haben jeweils 4 bis 4,5 Prozent zur Steigerung der Produktivität beigetragen. Jetzt wäre es Zeit für die IT, sich mit OT zu verbinden und dabei zu helfen, die Industrie weiter voranzutreiben.

Dabei hat sich bereits in Model-Unternehmen gezeigt, dass alle involvierten Geschäftsbereiche damit signifikante Verbesserungen vorweisen können. Damit ist der Beweis erbracht (so, wie das Konzept Industrie 4.0 das ja vorgedacht hat!), dass das Verknüpfen von Assets, Umgebungen, Menschen und Geschäftsfeldern greifbare Vorteile liefert, unabhängig von Sektor, Größe oder Lage eines Unternehmens. IIoT ist in der Lage, Maschinen sicher anzubinden und Daten auch im Edge-Bereich zu sammeln, um auf dieser Basis Echtzeitanalysen zu erstellen und "digitale Zwillinge" zu bauen, die Einblicke in die vergangene Performance und künftige Ergebnisse geben. Im Laufe der Zeit wird der Digitale Zwillinge zunehmend genauer, aus der Simulation wird ein selbstlernendes System.

Nach Schätzungen von IDC betrugen die weltweiten Ausgaben für IoT-Lösungen im Jahr 2016 737 Milliarden Dollar (mehr als 700 Mrd. Euro). Als größten Abnehmer von vernetzten Geräten nennt IDC die Industrie, wo vor allem in Anwendungen für Fertigungsprozesse investiert wird (102,5 Mrd. Dollar), gefolgt von Asset Management und Wartung. Wenig überraschend ist, dass sich der Großteil der weltweiten industriellen IoT-Ausgaben aber auf Asien konzentriert, während Europa mehr an IoT-Geräten für den privaten Massenmarkt interessiert ist – also Gadgets wie beispielsweise Smartwatches.